Beatboxen – die Instrumentalmusik aus dem Mund

Apr 7, 2014 von

Im Fachjargon nennt sich das Beatboxen „Mouth Percussion“. Dabei geht es in erster Linie darum, mit dem Mund, dem Rachen sowie mit der Nase Laute zu erzeugen. Diese klingen wie Scratches oder weitere Perkussionsrhythmen. Die Perkussion gilt in der Musik als übergeordneter Begriff für Schlag- und Effektinstrumente. Als ursprünglichste Form des Musizierens kombinieren sich Perkussionsrhythmen heute unabhängig von ihrer kulturellen Bedeutung.

Die Kunst des Beatboxens erlernen

Seit den 80er-Jahren erfreut sich das Beatboxen großer Beliebtheit. Es macht Spaß, bringt gute Laune und hört sich gut an. Dabei gliedert es sich abhängig vom jeweiligen Genre in unterschiedliche Arten. Die klassische Variante des Beatboxens nutzt ausschließlich Mund, Rachenraum und Nase zur Geräuscherzeugung. Um das Beatboxen zu erlernen, beginnen Interessenten damit, die Muskulatur der Zunge und die Lippen zu lockern. Dafür pressen sie beispielsweise Ober- und Unterlippe fest aufeinander, um sie nach wenigen Sekunden spontan zu öffnen. Diese Übung erfordert mehrere Wiederholungen.

Spezielle Silbenkombinationen eignen sich, um sie so schnell wie möglich auszusprechen. Dabei spielen die Buchstaben B, P und F eine wichtige Rolle. Sprechen Lernwillige die Buchstaben in unterschiedlicher Reihenfolge stakkato-artig aus, erhalten sie die ersten Beatboxing-Sounds. Weiter geht es mit einer Möglichkeit, die sich „P-P-Bush-P-P-P-Bush“-Variante nennt. Durch diese kommt es zu unterschiedlichen Rhythmus-Strukturen und Tempi. Mit mehr Erfahrung erlangen Interessenten die Option, den Takt und den Beat nach Belieben zu verändern. Um in der Übungsphase den eigenen Fortschritten zu lauschen, eignet sich ein Aufnahme- oder Diktiergerät. Dabei gehen angehende Beatboxer die Grundübungen kontinuierlich durch.

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