Jogging – im Laufschritt zu mehr Lebensqualität

Jun 3, 2015 von

Regelmäßige Bewegung in einen vollen Tagesablauf zu integrieren, daran scheitert trotz guter Vorsätze mancher Hobbysportler. Stau auf dem Weg zum Fitnessstudio, der Bolzplatz ist belegt, der Tennispartner macht Überstunden.

Während für viele Sportwillige der Tag auf dem Sofa endet, drehen Läufer unbeirrbar ihre Runden. Kaum eine Sportart macht unabhängiger und flexibler. Umgekehrt gehen dem Läufer schnell die Ausreden aus. Laufen funktioniert immer, egal wo oder wann, ob alleine oder mit Laufpartner. Ein Läufer entscheidet selbst, wann, wie oft und wie viel er für sich tun will.

Nicht am Schuh sparen
Laufen kostet nichts – oder besser gesagt, fast nichts. Eine unumgängliche Investition ist die in den richtigen Laufschuh. Laufen belastet Gelenke, Bänder und Sehnen. Ein guter Laufschuh dämpft den Aufprall der Schritte und stützt den Fuß. Es ist ein Irrtum, zu glauben, mit dem Kauf eines Paars Schuhe sei der Läufer für die nächsten Jahre gut ausgestattet. Nach rund 1.000 Kilometern Dienst am Fuß gehört ein Laufschuh entsorgt.

Darüber hinaus braucht ein Laufanfänger keine anderen teuren Anschaffungen zu fürchten. Bequeme Baumwollkleidung, die den Schweiß aufnimmt und warm hält, reicht aus. Wer sich zum passionierten Wind- und Wetterläufer entwickelt, wird früher oder später aufrüsten. Von der Funktionskleidung über das Pulsarmband bis zum Herzfrequenzmesser ist die Laufausrüstung unbegrenzt erweiterbar.

Langsam, aber regelmäßig
Auf seinen englischen Wortursprung zurückgehend bezeichnet das Joggen einen lockeren Trab. Es geht nicht um Geschwindigkeit. Ideal ist vielmehr, bei gemütlichem Tempo und mit nur leicht erhöhtem Puls möglichst lange zu laufen. Als Faustregel gilt, dass ein Läufer sich optimal fordert, wenn er in der Lage ist, sich während des Trainings zu unterhalten.

Für Einsteiger gelten die Grundregeln erst recht. Ausdauer und Kondition steigern sich allmählich, aber kontinuierlich durch moderate Laufeinheiten, beispielsweise in Form eines Intervalltrainings. Regelmäßige Wiederholungen, drei bis vier Mal pro Woche sorgen für den gewünschten Trainingseffekt.

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